Aktion Kinderhilfe Münster e.V.

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AKTION KINDERHILFE MÜNSTER e.V.

Rundbrief Oktober 2008
Aktuelles aus der Vereinsarbeit

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der Aktion Kinderhilfe Münster e.V.,

am 30. und 31. Mai 2008. haben wir unser 40-jähriges Jubiläum gefeiert.

Beim Konzert der bolivianischen Musikgruppe „Canto Sur“ hat auch der Wettergott mitgespielt und alle Besucher waren begeistert.

Am 31.5.2008 haben wir dann Rückschau auf die vergangenen 40 Jahre gehalten.

Aus den Berichten der 3 anwesenden Partner aus Bolivien, Brasilien und Sambia ging hervor, wieviel schon - auch mit unserer Hilfe - geleistet wurde, aber auch wie wichtig und nötig unsere weitere finanzielle Unterstützung ist.

Deshalb bitten wir Sie heute wieder um Ihre Spende.

Schon jetzt danken wir Ihnen für Ihre Spende -und sei Sie noch so klein-, besonders aber für Ihre Treue.

Mit freundlichen Grüßen
B.Hümer
Vorsitzende der Aktion Kinderhilfe Münster e. V

 

Bischof Happe berichtete zunächst von dem politischen Umbruch in Mauretanien: (Nordwestafrika)

Besuch von Bischof Happe

Anfang August war Bischof Happe aus Mauretanien zu Besuch bei der Aktion Kinderhilfe Münster e.V. Er berichtete zunächst von dem politischen Umbruch in Mauretanien und dann von seinen Aufgaben.

Mauretanien ist zu 100% moslemisch. Die ersten christlichen Priester kamen 1875, die ersten Schwestern 1859. Die christliche Präsenz ist also sehr jung. Die katholische Kirche genießt großes Ansehen. Das ist der Verdienst der Schwestern. Diese arbeiten in Strukturen des Roten Halbmonds und des Ministeriums für Soziales und Entwicklung. Es gibt 40 bis 50 Schwestern, 10 bis 12 Priester und 2 Gemeinden. Sie übernehmen mit ca. 100 einheimischen Mitarbeitern caritative Aufgaben, kümmern sich z.B. um Flüchtlinge, die sich auf ihre Flucht nach Europa vorbereiten. Es gibt die Organisation CREN. (Rekreation, Erziehung, Ernährung). Die Menschen kommen nach Naturkatastrophen oder aus Wassermangel in die Städte. Die Mütter hatten bisher alle Möglichkeiten der Ernährung eines Nomadenstammes. Jetzt fehlen die Strukturen der Großfamilie und das Wissen, sich mit dem, was es in der Stadt gibt, zu ernähren. So sind Kinder oft unterernährt. Sie werden mit ihren Müttern vom Arzt in die Niederlassung von CREN geschickt. Dort werden sie zunächst gefüttert und die Mütter lernen kochen. Nach der Entlassung werden die Kinder weiter beobachtet. Sie werden eingeladen und kommen auch.
Es gibt 9 solcher Zentren, davon 5 in Nouakchot.
Außerdem haben die Frauen, die mit ihren Kindern in die Stadt kommen keine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Dazu gibt es Zentren vom Roten Halbmond, in denen die Frauen geschult werden, z.B. im Nähen, Färben von Stoffen, Alphabetisierung, u.a. Diese haben auch Kindergärten.
Ein weiteres Programm hilft Eltern, die Kinder in die Schule zu schicken. Das Bistum übernimmt die Hälfte des Schulgeldes, d.h. 8,50 € für Grundschüler bis 50-60 € für Oberschüler im Monat. (Im letzten Jahr waren das ca. 12 000 €).

Der Hauptfinanzierer für CREN war bisher die spanische Entwicklungshilfe. Spanien hat sich nun aber zurückgezogen mit dem Argument, das sei ein Fass ohne Boden.
Dabei wurde übersehen, dass die Mütter mit den Kindern alle 2-6 Wochen wechseln und immer neue Frauen ausgebildet werden. Es besteht also nun die Gefahr, dass das ganze Programm ausläuft, wenn nicht Hilfe kommt. Kosten für kleine Gehälter, Strom und Gas, Essen, Unterhalt der Gebäude müssen übernommen werden.

Die „Kinderhilfe Münster“ kann das nicht allein tun. Aber sie kann einen Beitrag dazu leisten. In der nächsten Sitzung werden wir über Einzelheiten beraten.

Rückblick:
40 Jahre „Aktion Kinderhilfe Münster e.V.

Das war ein schönes Fest!
Am Freitag ging es in Münsters schönem Schlossgarten mit dem Konzert von „Canto Sur“ los. Ein bisschen spannend war es schon, als wir uns um 15.oo Uhr zur Vorbereitung trafen, drohten ziemlich schwarze Regenwolken. Dann fehlte der Schlüssel zum Pavillon und zur Bühne, sodass wir ohne Strom und Stühle dastanden. Aber wozu gibt es nette Leute? Der botanische Garten half über ein langes Kabel mit Strom, das Schlosscafé überließ uns wenigstens ein paar Stühle und wir organisierten noch ein paar Decken. Als dann die Musiker sich bereit fanden mithilfe eines Leiterchens über das Geländer vor der Bühne zu klettern, konnte das Konzert losgehen.

Die Gäste und Zuschauer, die den Versuchungen des Euro-City-Festes in der Innenstadt widerstanden hatten, erlebten einen heiteren Abend mit heißer Musik.
Wie immer schafften es die jungen Männer aus Bolivien, das Publikum schnell in ihren Bann zu ziehen. Die Stimmung auf dem Platz wurde mit jedem Lied ausge-lassener. Die Menschen saßen auf Decken, Stühlen oder auf den Bänken rund um den Platz. Dazwischen standen kleine Gruppen.

Aber bald waren viele aufgesprungen und fingen auf dem Rasen an zu tanzen. Die Bolivianer hatten sie mit ihrer Musik und ihrem Temperament angesteckt. Dazu gab es Getränke kühlen Wein und andere und jede Menge scharfe Empanadas. Sehr lecker und sehr typisch für Südamerika. Die großzügigen Spenden der Zuschauer für die Jugendarbeit der Band in Sucre/Bolivien sind der beste Beweis für die gute Laune.

Sogar dem Himmel gefiel es. Der immer wieder ängstlich nach oben gehende Blick zeigte blauen Himmel. Die Schleusen hielten dicht! Dann aber, als alle auf dem Weg nach Hause waren, prasselten Regen und Hagel mit Sturm und Blitzen über Münster herein. Das 3 Stunden früher und die ganze Veranstaltung wäre darin untergegangen. Glück gehabt!!
So bleibt die Erinnerung an einen gelungenen, fröhlichen Nachmittag mit mitreißender Musik und gutem Essen in bester Stimmung.

Am Samstag gab es dann den lang geplanten „Nachmittag der Begegnung“. Im gut gefüllten Saal des Jugendheimes an der Maximilianstraße stärkten sich alle zunächst an den von namhaften Cafés in Münster gespendeten Kuchen. Dann begannen die Vorträge unserer z.T. weit angereisten Partner.
Frau Pleyer berichtete von Oqarikuna aus Sucre/ Bolivien

Herr Scholz berichtete über das Aidsprojekt Limulunga in Sambia

Schwester Maria Goretti sprach über das Mädchenhaus in Sao Louis/ Brasilien

Wie interessant sie berichteten, sah man daran, dass die Zuhörer, nur unterbrochen durch eine kleine Pause, 3 Stunden auf ihren Stühlen saßen und zuhörten. Die Berichte waren anschaulich und informativ. Sie berührten Kopf und Herz.

Eine Stärkung war danach nötig und willkommen.

Dazu hatten fleißige Frauen ein Büffet mit leckeren Kleinigkeiten hergestellt. Es sah alles gut aus und schmeckte auch so.

Zum Ausklang des Tages sang Isabel Lipthay begleitet von Martin Firgau auf der Gitarre. Die zarten Klänge ermöglichten eine Nachbesinnung, während die temperamentvollen zum Mitmachen einluden.
Ein langer und schöner Tag war zu Ende. Er hinterließ einen zufriedenen Eindruck bei den Aktiven und hoffentlich auch bei den Gästen. Wir haben die Arbeit der Aktion Kinderhilfe noch einmal in Erinnerung gerufen oder vielleicht sogar manchen neu vorgestellt.

Aidswaisenprojekt in Sambia

Mehrfach haben wir Sie über das Aidswaisenprojekt in Sambia informiert.

Vor dem Bambuswald auf dem Projektgelände – aufgenommen im April 2008

Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind, leben mit ihren neuen Müttern, den Hausmüttern zusammen und können dort in familienähnlichen Strukturen neue Kräfte sammeln.
Inzwischen gibt es auf dem Projektgelände einen Gemüsegarten, der die Familien ernährt. Hühner laufen auf dem Gelände und es gibt eine Schweinezucht. Bald wird mit dem Verkauf der Produkte begonnen, so dass das Projekt Einnahmen für die Deckung der laufenden Kosten hat.
Der neueste Rundbrief aus dem Projekt in Limulunga heißt Liyoyelo News. Er informiert hautnah. Wir empfehlen Ihnen diese Lektüre. Auf unserer Homepage www.aktionkinderhilfe.de finden Sie bei den längerfristigen Maßnahmen das Projekt Sambia in Afrika und dort auch den Brief.

Liebe Mitglieder und Freunde der Aktion Kinderhilfe Münster e.V.

Wir laden Sie ganz herzlich ein zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung
am Freitag den 28. November 2008 um 19.oo Uhr

im Pfarrzentrum Hl. Kreuz, Maximilianstraße 59 in Münster

Im Anschluss an die üblichen Regularien, wie Rechenschaftsbericht, Ausblick, Bilanzen, Entlastung, Wahlen,
berichtet der Mitarbeiter der Caritas NRW/Münster Georg Bienemann aus Sendenhorst über
Frauenpower in Mauretanien
Es wäre schön, wenn wir zu dieser Versammlung viele Besucher begrüßen könnten.

KINDERHILFE MÜNSTER-STIFTUNG

Im Verlauf des gelungenen 40-jährigen Vereinsjubiläums ist das 5-jährige Bestehen unserer Stiftung nahezu untergegangen. Ein uns jahrzehntelang gewogener Förderer hat aus diesem zeitlichen Anlass den erheblichen Betrag von 10.000 € uns als Zustiftung überwiesen.
Der Gewinnung neuer Zustifter außerhalb unserer Kinderhilfe-Kreise dient der nochmals mitgesandte Stiftungsflyer. Im Kreis Ihrer Verwandten, Freunde, Bekannten und Kollegen gibt es hoffentlich jemanden, der die Ziele des Vereins nicht über mehrere kleine Spenden an den Verein, sondern (auch) mit einer etwas größeren einmaligen Zustiftung an die Stiftung fördern möchte.
Diese Zustiftung verbleibt rentierlich im Stiftungsvermögen und fördert so die Kinderhilfe langfristiger. Der Flyer informiert auch über steuerliche „Spendenrückerstattungen“. BITTE WEITERGEBEN!

Eine Bitte unserer Buchhaltung: Geben Sie bitte immer Ihre vollständige Anschrift auf dem ?berweisungsträger an, damit wir Ihnen die Spendenquittung ordnungsgemäß ausstellen können. Wenn Sie umziehen, sollten Sie uns Ihre neue Anschrift auch mitteilen. Vielen Dank!!

 

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