| Startseite | Aktuelles | über uns | Mehrjährige Vorhaben | Einjährige Vorhaben | Kontakt | Impressum |
|
|
AKTION KINDERHILFE MüNSTER e.V.Finanzielle Situation des Vereins auf der Grundlage des Verwendungsnachweises 2010Bericht des SM zur finanziellen Situation des Vereinsauf der Grundlage des Verwendungsnachweises 2010Im Verwendungsnachweis 2010 sind Einnahmen in Höhe von 90.665€ ausgewiesen (erstmals ohne Beelen) Münster, 28.01.2011 Rüdiger Winter SM Finanzielle Situation des Vereins auf der Grundlage des Verwendungsnachweises 2009Der Verwendungsnachweis bedarf einiger Erläuterungen: Münster, den 26.02.2010 Rüdiger Winter SM Struktur der Einnahmen und Ausgaben 2007 und deren Entwicklung
Struktur der Einnahmen und Ausgaben 2006 und deren EntwicklungDie finanzielle Situation und Entwicklung des Vereins werden durch den Verwendungsnachweis und die Grafiken auf den nächsten Seiten tabellarisch und grafisch verdeutlicht. Im Unterschied zur ernsten, aber nicht hoffnungslosen Beurteilung der Entwicklung der Vereinsfinanzen in den letzten 6 Jahren könnte das Jahr 2006 eine Trendwende bedeuten. Die Steigerung der Gesamteinnahmen um ca. 5 500 auf 143 500 Euro belegt dies noch nicht, auch nicht die Steigerung der gesamten Spendeneingänge um ca. 9 000 Euro. Entscheidend ist, dass die Kleinspenden (ohne nicht nachhaltige große Sonderspenden ) nach 6 Jahren mit jährlich deutlichem Absinken erstmals um ca. 10 000 Euro zugenommen haben. Einige Nachfragen bei erstmaligen Klein- und Großspendern ergaben, dass der Internetauftritt und das DZI-Spendenprüfsiegel die wichtigsten Gründe für die Wahl der Kinderhilfe zum effektiven und vertrauenswürdigen Mittler der Hilfsgelder waren. Die persönlichen Kontakte und deren Glaubwürdigkeit sind darüber hinaus weiterhin wichtig, reichen allein aber nicht aus. Weitere Aktionen sind notwendig. Die Mitglieder-Förderbeiträge stiegen um ca. 2 000 auf ca. 45 500 Euro und damit auf das Niveau des vorletzten Jahres. Viele Mitglieder spenden außer ihrem festen Förderbeitrag weitere jährlich verschieden hohe Beträge. Dafür bedanken wir uns nicht nur in Form einer zusätzlichen zeitnahen Spendenbescheinigung, sondern auch an dieser Stelle ausdrücklich. Für ( auch projektgebundene ) Spenden zu Jubiläen oder aus anderen familiären Gründen bieten wir unseren Service an ( Anruf genügt ). Die Abnahme der Gesamtausgaben von ca. 146 000 auf ca.116 000 Euro liegt insbesondere an dem Wegfall der Sonderspende für das Mädchenhaus in Sao Luis und der durch den Tsunami bedingten Colombo-Sonderspenden des Vorjahres. Außerdem hatten wir die einjährigen Vorhaben wegen befürchteter Einnahmenausfälle nach 26 500 im Vorjahr auf 16 000 Euro beschränkt (zumeist Bauinvestitionen). Die meisten mehrjährigen Vorhaben werden nicht wegen ausdrücklicher Zusage, sondern wegen der bisher immer gegebenen Finanzierbarkeit seit vielen Jahren in jährlich gleicher Höhe bedacht, insgesamt mit ca. 90 000 Euro. Nur die in den letzten Jahren neu beschlossenen mehrjährigen Vorhaben Oqharikuna/Sucre, Mädchenhaus/Sao Luis, Consipe/Cochabamba und das Aidswaisenheim in Limulunga/Sambia haben für den Zeitraum von 3 Jahren einen Anspruch auf die wenn auch degressiven jährlichen Förderbeträge. Im letzten Jahr wird die Anschlussförderung geklärt. So sind wir trotz schwankender Einnahmen ein verlässlicher Partner für die mehrjährigen Selbsthilfevorhaben. Das meiste Geld fließt in Vorschulen und Halbtagsbetreuungsschulen, deren Ernährungsangebote nur bei regelmäßigem Schulbesuch gewährt werden. Die Erziehungsverantwortung der armen (und oft allein erziehenden) Eltern wird soweit wie möglich genutzt, um die schulischen Erfolgschancen ihrer Kinder systematisch zu fördern. So können sie sich später als Erwachsene selbst helfen und dem Teufelskreis der Armut entrinnen. Die Werbungs- und Verwaltungskosten stiegen nur geringfügig und betrugen im Mittel der letzten drei Jahre nur 7,4 v.H. der Gesamtausgaben. Vorbereitung und Durchführung des 40-jährigen Vereinsjubiläums am 31.05.2008 werden diesen Anteil aus guten Gründen befristet erhöhen. Notwendig ist die Verbesserung des Internetauftritts, Erstellung und Druck einer Kleinbroschüre, Herstellung von Ausstellungswänden der neueren Projekte und die Anschaffung von Laptop und Beamer für Vorträge, Versammlungen und Informationsveranstaltungen. Die o.a. Erhöhung der Kleinspenden und insbesondere eine im Dezember eingegangene 15 000-Euro-Spende einer Stiftung führten zu einem Bilanzüberschuss von ca. 28 000 Euro. Davon sind 15 000 Euro für zwei in 2006 bereits abgeklärte aber noch nicht beschlossene Vorhaben bereits ausgegeben. Struktur der Einnahmen und Ausgaben 2005 und deren EntwicklungDie finanzielle Situation und Entwicklung des Vereins werden durch den Verwendungsnachweis auf der Innenseite und die Grafiken auf der Rückseite dieses Blattes tabellarisch und grafisch verdeut-licht. An der mittelfristig ernsten, aber nicht hoffnungslosen Lagebeurteilung in der vorigen Vereinsfinanzen-Info hat sich in 2005 nicht viel geändert: Weiterhin sind wir zu deutlich mehr als 50% von Spontanspenden abhängig. Dass die Gesamteinnahmen mit 137.772 Euro um ca. 12.500 Euro über dem Vorjahr liegen, hat u.a. seinen Grund in der gezielten Ausschüttung von 5.900 Euro aus dem Stiftungserträgen zur Finanzierung der Kaschmir-Erdbebenhilfe im Dezember ( Vgl. Rundbrief und Einnahmenzeile Aktionen/Stiftungsausschüttung im umseitigen Blatt). Außerdem sind die Einnahmen durch einen weiteren durchlaufenden Posten erhöht: Unsere Beelener Mitglieder haben für ihr/unser Sri Lanka-Projekt Nayakakanda in Colombo durch gezielte Aktionen Anfang 2005 ca. 15.000 Euro mehr als in früheren Jahren ( im Mittel 8.000 Euro ) aufgebracht. Schließlich sind in den Gesamteinnahmen weitere projektgebundene und nicht einfach wiederholbare Zuwendungen von 15.000 Euro für das Mädchenhaus in Sao Luis enthalten. Diese insgesamt 35.000 Euro müssen in 2006 erst mal zusätzlich aufgebracht sein! Das Kernproblem unserer Einnahmenentwicklung besteht weiterhin darin, dass das Aufkommen aus vielen kleinen persönlichen Spenden ( ohne einmalige projektgebundene Spenden, ohne Jubiläums- und Kranzspenden und ohne Institutions-Spenden) von den Vorjahresniveaus 55.000, 48.000 und 49.000 auf 38.000 Euro gesunken ist, das heißt im letzten Jahr um 11.000 Euro! Am Tsunami-Effekt hat der o.a. Kleinspendenrückgang nicht gelegen: Die Quartale 1 4 hatten mit Anteilen von 18, 22, 10 und 50 Prozent einen der langfristigen Saisonkurve entsprechenden Verlauf ( Dies galt auch bei der Oderflut ). Der Grund liegt in der weiterhin objektiven und subjektiven Kaufkraftabschwächung. Die große Mehrheit unserer potentiellen Spender ist nun mal nicht sehr wohlhabend. Ein Grund mehr, auf den Aufschwung zu hoffen! In den letzten 6 Jahren ist die Zahl unserer Fördermitglieder fast nur todesfallbedingt um 36 gesunken, durch 16 Neumitglieder sank die Gesamtzahl aber nur um 20 auf 278. Herzlichen Dank an die Neuen! Sie sorgen mit dafür, dass das Drittel unserer Einnahmen aus Mitgliederbeiträgen relativ stabil bleibt. Die Neumitgliedergewinnung muss noch stärker und vielleicht anders betrieben werden als bisher. Nutzen wir dafür unser 40-jähriges Vereinsjubiläum in 2008! Vorschläge erbeten! Der Werbungs- und Verwaltungskostenanteil ist in den letzten 3 Jahren von 11 auf 6 Prozent gesunken. Er wird in den nächsten beiden Jahren steigen, weil wir dringend in die Mitgliederwerbung investieren müssen. Dass die Gesamtausgaben in 2005 mit 146.475 um ca. 9.000 Euro über den Einnahmen lagen, ist angesichts der in diesem Jahr beschlossenen guten Projekte vertretbar ( vgl. Rückseite und Rundschreiben). Dafür sind die Reserven da, wenn auch inzwischen kein abzubauendes Polster mehr da ist. Das Vereinsvermögen liegt seit der Stiftungsgründung vor 3 Jahren unter der vom Finanzamt gesetzten Obergrenze der zweifachen Jahresausgabe für mehrjährige Vorhaben und Vereinskosten. Durch den zusätzlichen Liquiditätspuffer der Stiftung ist dies hinnehmbar. Struktur der Einnahmen und Ausgaben 2004 und deren EntwicklungDie finanzielle Situation und Entwicklung des Vereins AKTION KINDERHILFE MüNSTER e.V. werden durch den beigefügten Verwendungsnachweis und die Grafiken auf der Rückseite verdeutlicht. Dazu folgende Anmerkungen: Die Entwicklung der Gesamteinnahmen in den Jahren 2 000 2004 ( vgl. Grafik ) ist zum Teil durch erhebliche Vermächtnisse bzw. zweckgebundene Spenden bestimmt ( 41 000; 30 000; 6 000; 26 000; 19 000 Euro / Jahr ). Ohne diese Beträge haben wir allein durch unsere Akquisition von Kleinspenden nur ein jährlich deutlich sinkendes Spendenaufkommen erzielt. Auf das Sinken der Bußgeldzuweisungen haben wir keinen Einfluss. Die in der Vereinsgeschichte erstmalige Abnahme der Mitgliederbeiträge um 3 000 Euro zeigt, dass wir die altersstrukturbedingt besonders stark abnehmende Mitgliederzahl nicht wie früher durch zwar weniger Neumitglieder, aber mit höheren Förderbeiträgen ausgleichen konnten. Diese restriktiven Finanztrends der letzten Jahre haben wir trotz vollen Arbeitseinsatzes des Aktionskomitees zu wenig ändern können. Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Bei den Ausgaben für längerfristige/mehrjährige Vorhaben haben Trägerwechsel bei unseren Partnern insgesamt 3 langjährige Förderungen mit insgesamt ca. 9 000 Euro/Jahr beendet. Die jährlich beschlossenen befristeten/einjährigen Vorhaben wurden von uns in Kenntnis der Einnahmen-Quartalsabschlüsse in den letzten Jahren von ca. 72 000 Euro über 55 000 und 30 000 auf zuletzt ca. 7 000 Euro gekürzt, so dass die notwendigen Reserven für noch schlechtere Zeiten nur etwas abnahmen. Die o.a. 7 000 Euro in 2004 sind allerdings nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, weil die bis 2003 als befristet zugeordneten Vorhaben Oqharikuna/Sucre und das Mädchenhaus/ Sao Luis in 2004 zu den mehrjährigen Vorhaben gerechnet werden: Denn seit 2004 beschließen wir nicht mehr neue längerfristige/unbefristete Maßnahmen, sondern angesichts unserer Finanzlage nur noch degressive mehrjährige Unterstützungen, derzeit für 3 Jahre. Aus diesem Grund war diese Umgliederung erforderlich. Die degressive Projektbefristung ist den Projektpartnern von vornherein bekannt und wir hoffen gemeinsam auf die Finanzierbarkeit einer Anschlussförderung. Die beiden o.a. Projekte bieten z.B. schwerpunktmäßig ein Mittagessen und Halbtagsförderung für Kinder an, die zur Schule gehen. Diese Investition in die Hirne und Seelen der Kinder ist auch dann gut, wenn sie nicht bis zum Schulabschluss zu Ende geführt werden könnte. Die Werbungs- und Verwaltungskosten sanken in 2004 von ca. 11 auf 7 %. Wenn die wegen der o.a. Einnahmenentwicklung vom Aktionskomitee geplanten Werbungsmaßnahmen durchgeführt werden, muss der Werbungskostenanteil kurzfristig wieder steigen. Wir hoffen, dass unser Aufruf an alle Mitglieder und Spender, in ihrem Bekanntenkreise neue Förderer zu gewinnen, Erfolg hat. Im Umfeld des Aktionskomitees ist dieses Potential nahezu ausgeschöpft. Zusätzliche Aktivitäten sind u.a. auch deswegen nötig, weil die an sich erfreuliche Spendenbereitschaft für die Tsunami-Opfer erfahrungsgemäß unserem Spendenaufkommen über den ohnehin restriktiven Trend hinaus etliche Tausend Euro entzieht. Münster, 01. 03. 2005 Grahlmann -Schatzmeister- Struktur der Einnahmen und Ausgaben 2003 und deren EntwicklungDie finanzielle Situation und Entwicklung des Vereins AKTION KINDERHILFE MüNSTER e.V. werden durch den Verwendungsnachweis und die Grafiken verdeutlicht. Die Gesamteinnahmen sind um gut 14 000 € auf 143 000 € gestiegen. Dies hat insb. folgenden Grund: Nur durch eine Zahlung aus der WN-Weihnachtsspendenaktion für das Mädchenhaus in Sao Luis in Höhe von 26 000 € kurz vor dem Jahresende haben unsere Spendeneinnahmen ( 61% der Einnahmen) das Vorjahresniveau um ca. 21 000 € übertroffen. Damit haben wir ca. 5 000 € weniger aus eigener Akquisition erzielt. Erfreulich ist dagegen das Steigen der Mitgliederbeiträge (34 % der Einnahmen) um ca. 4 000 €. Die von uns kaum zu beeinflussenden Bußgeldzuweisungen (2,8 % der Einnahmen) sanken um 4 000 €. In früheren Jahren hatten wir erhebliche Zinseinnahmen aus der Anlage des Vereinsvermögens. Sie sanken in 2003 nicht nur wegen schlechterer Zins-konditionen: Insbesondere durch die am Anfang des Jahres durchgeführte Einzahlung des Stiftungsmindestkapitals von 50 000 € und 30 000 € zweckgebundener Spende in das Stiftungsvermögen verringerten sich die Zinsen auf ca. 2 500 € (1,8 % der Einnahmen). Ab 2004 tauchen diese Fehlbeträge jedoch als Ausschüttungen der Stiftung an den Verein wieder auf, erhöht um Erträgnisse von weiteren Zustiftungen. Bei den Ausgaben fällt auf, dass wir zwar nur ca. 4 000 € weniger Ausgaben für längerfristige Unterstützungen ( insgesamt ca. 63 % der Ausgaben) hatten, die Zahlungen für befristete, zumeist investive Vorhaben sanken jedoch (angesichts schlechter Spenden-Quartalsabschlüsse absichtlich) erheblich, und zwar um ca. 24 000 € auf knapp 31 000 € ( 26 % der Gesamtausgaben; 2002: 37 %). Die Werbungs- und Verwaltungskosten blieben auf absolut gleichem Niveau von ca. 12 500 €, ihr Anteil an den Gesamtausgaben stieg wegen sinkender Gesamtausgaben jedoch von 8,5 auf 10,7 %. Damit liegen wir immer noch weit unter den Kostenanteilen vergleichbarer Nichtregierungsorganisationen. In den letzen drei Jahren haben Broschürendruck für mehrere Jahre, die Erstellung des Internetauftritts und der Computerkauf jeweils erhöhte Ausgaben erfordert. Zum Einnahmenüberschuss von knapp 24 000 € in 2003 muss gesagt werden: Wenn die 26 000 € nicht selbst akquirierten WN-Aktionsspenden erst in 2004 eingezahlt worden wären oder hätten bestimmungsgemäß sofort weitergeleitet werden können, wäre lediglich etwa ein Einnahmen/Ausgaben-Gleichstand mit einer völlig unproblematischen Vermögensentnahme von etwa 2 000 € eingetreten. Die Einzahlung von 80 000 € vom Vereins- in das Stiftungs-Vermögen im Jahr 2003 verringert nach dem Beschluss der Mitgliederversammlung unser Vereinsvermögen. Aus der (langfristig orientierten) Darstellung der Einnahmen- und Ausgaben-strukturen müssen solche einmaligen Zahlungsvorgänge herausgehalten werden. Für 2004 besteht die wichtigste Aufgabe darin, möglichst viele der Spender der WN-Weihnachtsaktion davon zu überzeugen, dass unser Verein einer weiteren Förderung würdig ist. Münster, den 01.03.04 G.Grahlmann ( Schatzmeister ) Struktur der Einnahmen und Ausgaben 2002 und deren EntwicklungDie Gesamteinnahmen des Vereins sinken seit 1996 nach Abzug der je ca. 30 000 " Großspenden in `01/`02 kontinuierlich, was insbesondere durch die Abnahme des Kleinspendenaufkommens bedingt ist. Die Abnahme war insbesondere in den ersten beiden Quartalen in `02 stark, was u.a. durch EURO-bedingte Kaufkraft-Verunsicherung erklärt werden kann. Im dritten und vierten Quartal (allgemein hohe Flutopfer-Spendenbereitschaft) normalisierte sich dagegen das Spendenaufkommen. Dies zeigt, dass nicht die Spendenbereitschaft für andere gemeinnützige Zwecke (wie auch für Osteuropa nach 1990) die Spendenbereitschaft für die "Dritte Welt" schmälert, sondern die objektive oder subjektive Kaufkraftentwicklung. Da das Aufkommen an Spenden/Gesamt-Einnahmen beider Vorjahre jeweils um ca. 30 000 " Großspenden erhöht war, ist der Vergleich mit den Jahren 1996 - 1999 aufschlussreich (vgl. Grafik). Das Minus von ca. 20 000 " im Vergleich zum Mittel dieser Jahre war erwartet und wurde bei den Gesamteinnahmen durch das Steigen der übrigen Einnahmequellen verringert. Zukünftig werden die Erträgnisse der Stiftung einen hoffentlich steigenden zusätzlichen Beitrag liefern. Die Mitgliedsbeitragseinnahmen blieben zwar auf gleicher Höhe, dies lag jedoch an den höheren Werten, die viele Mitglieder anlässlich der EURO-Umstellung freiwillig zahlten. Dies zeigt auf, dass wir die verstorbenen Mitglieder nicht durch Neu-Mitglieder ersetzen konnten. In den Zeiten der o. a. Kaufkraft-Verunsicherung hatten wir trotz erheblicher persönlicher Mitgliederwerbung kaum Erfolg. Der geplante Rückgriff auf die Vereinsreserven in Höhe von ca. 20 000 " fiel u. a. deswegen nicht höher aus, weil in 2002 bei den längerfristigen Vorhaben die Zahlungen nach Kimberley in Südafrika storniert wurden und nach Ancon in Peru degressiv ausgelaufen sind ( insg. -18 % der Ausgaben für Mehrjährige Vorhaben). Außerdem haben wir im zweiten Halbjahr bei den Beschlüssen für Einjährige Vorhaben in Kenntnis der Quartalsentwicklung der Spendeneingänge gezögert, so dass für diese Ausgabenart im Vergleich zum Vorjahr etwa 15 000 " weniger anfielen. Die Ausgaben für Werbung blieben auf dem erhöhten Niveau, weil die Broschürenbezahlung in `01 anfiel und die Vorbereitung des Internetauftritts des Broschüreninhalts und weiterer Informationen in `02 nicht ohne eine Fachfirma abzuarbeiten war. Die Verwaltungskosten stiegen in `02 u.a. durch das Briefporto des Broschürenversands an Förderer und Gerichte und notwendige EDV-/Buchungskosten. In den letzten Jahren haben wir zu Lasten erhöhter Reserven aus guten Zeiten mehr Einjährige Vorhaben finanziert als die Einnahmen es ermöglichten. Jetzt hat der Verein keine erhöhten Reserven mehr. Die EDV-Quartalsabschlüsse zeigen uns rechtzeitig an, wie viele zusätzliche Projekte wir finanzieren können. Insofern ist es hinnehmbar, dass die hohen Reserven aus den guten Jahren 1985 - 1995 inzwischen abgebaut sind. Trotz der akuten Not insbesondere für Kinder in den sog. Entwicklungsländern sollten wir den Anteil konsumtiver Vorhaben nicht erhöhen. Wir werden versuchen, weiterhin zumindest etwa 1/3 der Ausgaben für investive und strukturverbessernde Selbsthilfe-Vorhaben bereizuthalten. Dazu ist eine verstärkte Mitglieder- und Zustifterwerbung notwendig und bereits vorbereitet. Münster, den 06.03.03 Grahlmann ( Schatzmeister ) Struktur der Einnahmen und Ausgaben 2001 und deren EntwicklungDie finanzielle Situation und Entwicklung des Vereins AKTION KINDERHILFE MüNSTER e.V. werden durch den Verwendungsnachweis und die Grafiken auf den folgenden Seiten verdeutlicht.
Münster, 10. 03. 2002 Grahlmann -Schatzmeister-
[ Seitenanfang ] Aktion Kinderhilfe Münster e.V. - Rumphorstweg 71, - 48147 Münster |